Emotional Eating – Schluss mit Frustessen!

Bei Ärger, Langeweile oder Stress greifen viele gerne mal zu ungesundem Essen, obwohl gar keinen Hunger vorhanden ist.

Manchmal steckt hinter Emotionalem Essen ein schlimmes Ereignis aus der Vergangenheit oder traumatische Erlebnisse, die man noch nicht verarbeitet hat. Mit Essen versuchen wir, die negativen Gefühle beiseite zu schieben, sobald sie hervorkommen. Doch dieser Unterdrückungsversuch ist zum Scheitern verurteilt: Zwar fühlen wir uns gut, während wir essen – doch schon kurz danach bekommen wir Schuldgefühle

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Doch man kann etwas gegen Emotional Eating tun

Es ist schwer, alte Verhaltensmuster zu ändern. Doch wenn du diese drei Schritte befolgst, kann es dir gelingen, den Teufelskreis zu durchbrechen.

1. Wenn du etwas essen willst, sei ehrlich zu dir selbst: Ist es echter, körperlicher Hunger, oder plagt dich der Hunger nach etwas anderem? Wenn du seelischen Hunger verspürst, solltest du dir deine Gefühle einzugestehen. Wenn du sie weiter vor dir selbst verbirgst, wird der Drang zum Frustessen nie aufhören. Du kannst deine Gefühle vor dir selbst zugeben, indem du sie zum Beispiel aufschreibst. Dann sind sie aus deinem Kopf und der erste Schritt ist getan. Dieser Trick aus der Psychologie hilft wirklich!

2. Anstatt zu essen, solltest du dich nun abreagieren. Du kannst zehn Minuten an die frische Luft gehen, einen Spaziergang oder einen kurzen Sprint machen. Bewegung hilft dir, auf andere Gedanken zu kommen. Du kannst aber auch ein entspannendes Bad nehmen, Yoga machen oder mit einer Freundin telefonieren und ihr von deiner aktuellen Gefühlslage berichten.

3. Letzten Endes ist es unerlässlich, die Probleme anzugehen, die in dir den Frustesser wecken. Hast du dauerhaft Stress, Sorgen oder Nöte? Dann sprich mit einer Vertrauensperson darüber, anstatt die Probleme in dich hineinzufressen. Das ist nicht nur ungesund, sondern macht dich auf Dauer noch unglücklicher. Hast du den Kreislauf einmal durchbrochen, wird es dir künftig viel leichter fallen, zwischen körperlichem und seelischem Essen zu unterscheiden und die Finger von ungesunden Snacks zu lassen.

Quelle: https://www.daskochrezept.de/magazin/ernaehrung/schluss-mit-frustessen-so-stoppst-du-emotional-eating.html

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